August 2019

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August 2019 2019-08-15T08:45:32+00:00

DIE GROSSE ANKÜNDIGUNG!

0719 - Ferguson Family - cover

Kobi und Shani und ihre fünf in Israel ge borenen Kinder – Illit, Lahav, Nevaeh, Sela und Nesher

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Ich bin in den späten 1970er Jahren in Israel geboren und aufgewachsen, als Kind amerikanisch-jüdischer Eltern. Diejenigen von uns, die in diesen Jahrzehnten geboren wurden, waren die erste Generation von Juden seit 2000 Jahren, die in Israel geboren wurden und als Gläubige an Jeschua aufgewachsen sind. Wahrscheinlich waren wir nur ein paar Dutzend.

Meine Eltern hatten ein erfolgreiches Leben in den Vereinigten Staaten gehabt. Ein Leben mit Hochschulabschluss, Rechtsdurchsetzung und Militärdienst, eine Vielzahl sportlicher Leistungen sowie ein Praktikum in der NFL, aber auch recht viel Schauspielerei und Filmproduktion – als junge Erwachsene hatten sie erreicht, was einige ein Leben lang verfolgen.

Dann zogen sie nach Israel und begannen von vorn.

Dazu möchte ich sagen, dass meine Mutter zuerst ankam – fast ein Jahrzehnt bevor mein Vater kam. Sie lebte in einer Wohnung in Jerusalem und arbeitete als Journalistin und Dokumentarfilmerin. Eine einzelne hübsche Blondine in einem Meer von Männern aus dem Mittleren Osten. Es dauerte wahrscheinlich nur zwei Minuten, bis diese Männer verstanden, dass meine Mutter nicht der Typ war, mit dem man sich anlegen sollte – aber es gab doch diese ersten zwei Minuten, mit denen sie zurechtkommen musste.

Sie lernte all die berühmten Persönlichkeiten kennen, über die heute nur noch gelesen wird, wie Ben Gurion (Israels erster Premierminister) und Ehud Ben Yehuda, (der Sohn von Eliezer Ben Yehuda, Vater der modernen hebräischen Sprache). Sie konnte sogar Golda Meir, Israels erster Premierministerin, einen ihrer Filme mit dem Titel „Dry Bones“ (Trockene Knochen) zeigen. Der Film handelt von der Vision der trockenen Knochen in Hesekiel und erwähnt viele Teile der Schrift, während die Geschichte der physischen und anschließend geistlichen Wiederherstellung Israels erzählt wird. Am Ender des Films fragte Golda sie: „Welche Verse im Film stammen aus dem Tanach (Altes Testament) und welche aus dem christlichen Neuen Testament?“ Meine Mutter antwortete: „Diese Verse stammen alle vom Tanach.

Nach jahrelanger Suche im ganzen Land fand meine Mutter nur eine Handvoll jüdischer Gläubiger. Aber da sich die „Jesus- Bewegung“ wie ein Lauffeuer in den USA ausbreitete und das Leben vieler amerikanischer Juden veränderte, flog meine Mutter in die USA, um jüdische Gläubige aus dem Exil und zurück in ihre Heimat zu rufen. Einer der Leute, die den Aufruf hörten, war mein Vater, der nur einen einjährigen Besuch versprach. Sie haben sich in den ersten sechs Monaten verlobt.

Ihre Erziehung hätte nicht unterschiedlicher sein können. Meine Mutter wuchs als ältestes von drei Kindern mit Eltern im vollzeitlichen Dienst auf, die in einem silberfarbenen Wohnmobil reisten und Zeltevangelisationen in ganz Amerika durchführten. Ihre Eltern, Gordon und Freda Lindsay, wurden vor allem durch die Gründung der Voice of Healing und des Christ for the Nations Institute bekannt.

 

0719 - Shira meets David Ben Gurion

Shira spricht mit David Ben Gurion, dem ersten Premierminister Israels.

0719 - Ari receives award

Ari erhält eine Auszeichnung für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Leichtathletik.

 

Mein Vater hingegen wurde im Alter von zwei Jahren von seinen sechs Geschwistern und den Eltern getrennt. Er verbrachte seine ganze Kindheit in einem Internat im militärischen Stil. Im Alter von zwölf Jahren hatte er keine Erinnerung daran, dass er jemals das Schulgelände verlassen hatte. Schließlich ging er aufs College, schloss mit Auszeichnung ab, konnte Profisport betreiben, diente im US-Militär und als stellvertretender Sheriff in Los Angeles. Nach einer zufälligen Begegnung mit einem Hollywood-Regisseur spielte mein Vater diverse Rollen im Fernsehen. Am Wochenende besuchte er die Gemeinde von Jack Hayford sowie eine kleine messianisch-jüdische Synagoge.

An einem schicksalhaften Wochenende nahm meine Mutter einen Flieger, um in Jack Hayfords Gemeinde über Israel zu sprechen und traf meinen Vater. Er fand das gelbe Kleid, das sie trug, hässlich, aber das konnte ja nur noch besser werden. Das war vor über 40 Jahren.

Meine Eltern lebten in einer Wohnung nördlich von Tel Aviv, bis sie eines Tages 20.000 Dollar in Schweizer Scheinen fanden, die in ihren Briefkasten gestopft waren, mit einer Notiz, auf der stand: „An Ari und Shira, Diener des Allerhöchsten Gottes“. Mit diesem Geld konnten sie ein großes Haus mieten, wo sie einen Hauskreis gründeten. Später kauften sie ein Grundstück und bauten ein Haus und ein Zentrum für ihren Dienst inmitten von landwirtschaftlichen Feldern in der Nähe von Tel Aviv. Daraufhin gründeten sie die erste hebräischsprachige, geisterfüllte Gemeinde in Israel, die sich im Keller dieses Gebäudes traf. Zwei Stockwerke über diesem Keller hatte ich als Kind mein Schlafzimmer.

ICH

Meine frühesten Erinnerungen, die nicht verschwommen sind, stammen aus dem Grundschulalter. Ich erinnere mich, dass meine Lehrerin der zweiten Klasse mit mir das Klassenzimmer verlassen und auf einen Tisch im Flur gesetzt hat. Sie wollte, dass ich ihr erkläre, was ich meinte, als ich meinen Freunden gesagt hatte, dass ich zweimal geboren wurde. Das moderne Hebräisch war für alle eine neue Sprache, und das bedeutet, dass es keine allgemein bekannte Terminologie gab, um geistliche Dinge zu kommunizieren; es gab keine einfache Möglichkeit, das „Wiedergeborensein“ zu beschreiben.

0719 - Ari, Shira, Ayal, Shani in the desert

Ari und Shira in der israelischen Wüste mit ihren beiden kleinen Kindern Ayal und Shani.

 

Unsere Stadt war konservativ und weltlich. Das bedeutete, dass die Einheimischen die Synagoge während der Feiertage füllten und es einen allgemeinen Respekt vor der Existenz Gottes gab. Aber wenn du am Sabbat Auto fahren oder sagen wolltest, dass du an Außerirdische glaubst, war das auch in Ordnung. Und so sahen meine Freunde uns Juden, die glaubten, Jeschua sei unser verheißener Messias. Für sie glaubten wir an etwas Verrücktes, wie Außerirdische. Sie verstanden es nicht, aber sie mochten uns, also war das für sie in Ordnung.

Unser Haus war immer voller Menschen. Bei den „Sabbatmahlzeiten“ am Freitagabend schien jedes Mal eine neue Person dabei zu sein, die sich für diesen seltsamen „neuen“ Glauben interessierte – dass der christliche Gott Jeschua irgendwie jüdisch sei und dass ein unendlicher Gott in einen menschlichen Körper passen könnte.

Und dann waren da noch die Leute, die bei uns übernachtet haben – mal für eine Woche, mal für ein paar Monate. Das waren die Englisch sprechenden. Es waren hauptsächlich amerikanische Juden, die nach Israel einwanderten und einen Ort brauchten, an dem sie landen, das lokale System erlernen und dann selbstständig werden konnten. Da meine Eltern schon so früh dabei aktiv waren, kann ich getrost sagen, dass das meiste von allem, was heute in der messianisch-jüdischen Gemeinschaft in Israel passiert, irgendwann von meinen Eltern unterstützt wurde.

Während meine Eltern damit beschäftigt waren, Pionierarbeit zu leisten, wie die aufkeimende israelisch-messianische Gemeinschaft aussehen würde, war ich damit beschäftigt, die Kunst des Aufwachsens als gebürtiger messianischer Israeli zu erforschen. Mein Bruder erlebte auch die Schmerzen, ein Teil der frühen Jahre Israels zu sein, als das öffentliche Schulsystem seine Legasthenie und ADHS für niedrigen IQ hielt. (Heute leitet er ein Unternehmen für Nano-Biotechnologie. Ich sag’s ja nur.)

0719 - Ramat Hasharon Congregation-1

Die Anfänge von Ari und Shiras Gemeinderaum bei Tel Aviv. Es war eine der ersten hebräischsprachigen Gemeinden im Land.

0719 - Ramat Hasharon Congregation 2

Ende der 80er Jahre war die Gemeinde so vollgepackt, dass die Leute bis draußen im Hof sitzen mussten.

 

Im Sommer 1988 war die Gemeinde in unserem Keller eines der lebendigsten Ereignisse in der Gegend von Tel Aviv. Sie wuchs, und die Gottesdienste waren so voll, dass manche Leute im Hof stehen mussten. Aber meine Eltern, die aus einer Linie von Ärzten, Schriftstellern und Erfindern stammen, konnten die Lernprobleme meines Bruders nicht mehr ignorieren. Sie machten die Familie zu ihrer ersten Priorität, übergaben die Gemeinde an die neue Leitung und flogen uns als Familie in die USA, um Hilfe für meinen Bruder zu suchen.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nur auf Hebräisch gelernt. Ich habe in diesem Sommer, als wir in die Vereinigten Staaten zogen, Englisch lesen und schreiben gelernt. Ich ging in die vierte Klasse mit nur zwei Monaten Lese- und Schreibunterricht. Ich verlor schnell meinen israelischen Akzent auf Englisch und klang wie jeder andere Amerikaner. Das war meist schlecht, denn für die Amerikaner bedeutete mein amerikanischer Akzent, dass ich es besser hätte wissen müssen, wenn es um kulturelle Normen ging. Ich habe die Zeile „Du solltest es besser wissen“ in den zwei Jahren, in denen wir dort lebten, sehr oft gehört. Ich denke, dass ich mindestens die Hälfte meiner Pausen damit verbrachte, mich verteidigen zu müssen, weil ich die „hätte besser wissen müssen“ Verbrechen begangen hatte, obwohl ich nur gelegentlich herausfand, was ich falsch gemacht hatte.

Wir kehrten rechtzeitig zu unserer gleichzeitigen Bar- und Bat-Mitzvah Feiern nach Israel zurück. Beide fanden leicht verzögert statt, wegen den Raketen, die Saddam Hussein über Tel Aviv abwarf. Ich kann nicht sagen, dass die folgenden Teenager jahre einfach waren, aber wir haben überlebt. Ich traf Kobi am Bibelkolleg. Wir heirateten zwei Jahre später und zogen nach Israel.

0719 - Kobi and Ari at Sela's Brit

Ari und Kobi bei der Feier der Geburt von Kobi und Shanis erstem Sohn.

0719 - Kobi preaching

Kobi zog 1999 nach Israel, als er Shani heiratete und schon in Europa, Nord- und Südamerika und Afrika über Israel gepredigt hatte.

KOBI

Kobi wurde in Dallas, Texas, geboren, während sein Vater, Jay, am Theologischen Seminar in Dallas promovierte. Damals wurden sie davor gewarnt, etwas mit diesen Menschen von drüben zu tun zu haben – Sie wissen schon, mit denen von Christus für die Nationen. Jay fand es urkomisch, als sein Sohn die Enkelin der Gründer heiratete.

Kobis Familie verbrachte den größten Teil seiner Kindheit in Selma, Alabama, wo sein Vater die erste interrassische Gemeinde in dieser Stadt gründete. Es war keine leichte Erfahrung, aber es gab Kobi eine tiefe Liebe und Sympathie für schwarze Amerikaner.

Kobi lernte in seiner Schulzeit Jazztrompete spielen, doch in seiner späteren Rockband spielte er Schlagzeug. Seine Band wurde gerade bekannt und seine Baufirma begann gerade erfolgreich zu werden, als er dem Ruf zum Bibelstudium folgte. Er verkaufte alles, um die Schule zu bezahlen. Diese Entscheidung würde sein Schicksal von der Verlegung von Dachziegeln und Böden in der heißen Alabama-Sonne ändern – hin zu, nun ja, dem Dienst in der sengenden Sonne des Nahen Ostens.

Alles in allem hat sich Kobi gut an eine Kultur angepasst – in der Frauen kämpferisch und Manieren selten sind – die das genaue Gegenteil seiner eigenen südlichen Erziehung war.

Die Einheimischen in Israel gewöhnten sich schnell an Kobi und obwohl er keine offizielle Position als Gemeindeleiter innehatte, kamen die Menschen in schwierigen Situationen zu ihm, um für sich beten zu lassen und Rat zu holen. Während die Frauen in der Regel aktiver in der Gemeinde sind, hatte Kobi eine Art, die Männer um ihn herum zu inspirieren, vor der Arbeit zu frühen Morgengebetstreffen zu kommen und Gott zu suchen. Er entwickelte auch ein treues Team von Menschen, die nach den Gottesdiensten blieben, um für Menschen zu beten und Wunder zu erleben. Und da wir immer über die Grenzen unseres Dienstes hinaus gesehen haben, wurde Kobi oft von anderen Diensten angeworben, um ihre Projekte zu unterstützen.

 

0719 - Sorko-Ram family

Kaum war der Golfkrieg zu Ende, feierten Ayal und Shani gemeinsam ihre Bar- und Bat- Mitzvah.

 

MAOZ & ICH

In meiner ganzen Kindheit war ich bei Maoz Israel mit dabei. Früher haben wir den Maoz Israel Report direkt aus Israel verschickt, also habe ich geholfen, Umschläge mit den gefalteten Newslettern zu füllen und sie zu verschicken. Ich saß im Büro, fuhr mit auf den Dienstreisen und tanzte in den Meetings. Als ich älter wurde, half ich bei der Grafik und sang im Lobpreisteam der Gemeinde.

Bei Maoz ging es immer darum, Israelis zu erreichen. Meine Eltern waren da hartnäckig. Wenn sie sich für die Englischsprachigen entschieden hätten, hätten sie ohne weiteres die Meetings füllen können, da es immer einen stetigen Strom von Besuchern und Freiwilligen gab, die ein oder zwei Jahre lang blieben. Aber wenn man ein Jahrzehnt später zurückblickt, hat man, wenn die Besucher gekommen und gegangen sind, wenig Einfluss auf die lokale Bevölkerung im Land. Das habe ich schon immer als wichtig erachtet, auch als Kobi und ich unseren eigenen Dienst, Jeschua Israel, gründeten. Daher entschieden wir uns, den schwierigen, aber letztendlich fruchtbaren Ansatz der Konzentration auf die lokalen Israelis zu verfolgen.

Wir gründeten Jeschua Israel in den frühen 2000er Jahren, als Maoz Israel sich auf den Druck von Büchern, Gemeindeaktivitäten und Konferenzen zur nationalen Einheit usw. konzentrierte. Kobi und ich hatten ein tiefes Verlangen zu sehen, wie sich junge israelische Musiker innerhalb und außerhalb des Rahmens der wöchentlichen Gottesdienste entwickeln. Als unsere eigene Familie wuchs, wurden wir immer öfter gefragt, wie wir einerseits im vollzeitlichen Dienst stehen und gleichzeitig unsere Kinder in die Jüngerschaft nehmen. So wurden Anbetung und Familie die beiden Schwerpunkte von Jeschua Israel. Ich muss jedoch sagen, dass der beste Teil der Gründung von Jeschua Israel darin bestand, Menschen zu finden, die die gleiche Leidenschaft für Israel hatten wie wir– und die unsere wirklich israelische, oft raue und weniger formale Herangehensweise an den Dienst gut fanden. uinely Israeli, often raw and less formal approach to ministry.

Wir verbrachten fast zwei Jahrzehnte damit, Jeschua Israel zu entwickeln. Wir schrieben Musik, halfen anderen beim Schreiben und nahmen jeden hochwertigen Song auf, den wir finden konnten. Wir haben Familien in schwierigen Situationen geholfen und Menschen in ihren Bedrängnissen beigestanden. Wir reisten und trafen Leute aus aller Welt und brachten natürlich unsere Kinder mit. Wir fanden heraus, dass unsere Kinder genauso viel oder noch mehr Einfluss auf die Menschen hatten, als Kobi und ich. Erwachsene Männer weinten, als unsere kleinen Kinder für sie beteten und Worte über ihr Leben aussprachen. Das Beste von allem war, den Menschen zuzusehen, wie sie die Vision für sich ergriffen, ein Vermächtnis für ihre eigene Familie aufzubauen – ein Vermächtnis, das noch viele Generationen lang bestehen bleibt, wenn der Messias Sein Kommen verzögert.

0719 - Ferguson family ministers 1

Kobi und Shani reisen und dienen oft mit ihren Kindern. Sie erlauben ihren Kindern oft, für Menschen zu beten, sowie ihre Perspektive des Lebens in Israel mitzuteilen.

0719 - Ferguson family ministers 2

MAOZ & WIR

Als die Jahre vergingen und ich zusah, wie meine Eltern einen Dienst aufbauten, der Auswirkungen auf einen so großen Teil des Leibes Jeschuas in ganz Israel und sogar heimlich in Gebieten des Nahen Ostens hat, begann ich über die Zukunft nachzudenken. Ich habe gesehen, wie internationale Dienste mit mehreren Millionen Dollar hergekommen sind und erfolglos Geld dafür verschwendet haben, ihre eigene Marke aufzubauen. Innerhalb von ein, zwei Jahren sind diese Dienste meist zusammengebrochen, weil es in Israel keinen langfristigen Erfolg ohne die Hilfe der lokalen Leute und die Gebetsunterstützung des weltweiten Lei bes der Gläubigen gibt.

Kobi und ich hatten beobachtet, wie meine Eltern die Flutwellen der Opposition überdauerten und den Strudel der Herausforderungen überlebten, die zusammen mit dem Erfolg kommen. Sie verbrachten Jahrzehnte damit, etwas Solides und Stabiles aufzubauen, und ich wollte sehen, wie ihre harte Arbeit auch weitere Jahrzehnte Früchte trägt.

Um ehrlich zu sein, ich kenne niemanden in meiner Großfamilie, der jemals in den Ruhestand getreten ist. Wir sind von Natur aus zu sehr von einer Zielstrebigkeit getrieben, um die letzten Jahre auf einem Sessel zu genießen. Meine Großmutter war in ihren 90er Jahren, als sie offiziell in den Ruhestand ging. In Wirklichkeit bedeutete das einfach, dass sie von der Sozialversicherung lebte und ihre ganze Arbeit von zu Hause aus erledigte. Sie hatte immer noch einen Haufen Bücher und Papiere auf ihrem Schreibtisch, als sie in die Ewigkeit ging.

Dennoch spricht die Schrift von einer Zeit, in der diejenigen, die dienen, zu ihrer neuen Rolle als Unterstützer der jüngeren Generation von Dienern übergehen (4. Mose 8,24– 26). Und so werden Kobi und ich nach viel Gebet, Überlegung und einstimmigem Konsens von der gesamten Führung von Maoz Israel, dem Ältestenrat, unserem eigenen Jeschua Israel Vorstand und unseren Verantwortungspartnern, die zukünftigen Leiter von Maoz Israel sein. In diesem Prozess werden wir alle Aktivitäten und Teammitglieder von Jeschua Israel mit dem Maoz Israel Team zusammenführen. Das bedeutet, dass ihr nun Teil einer größeren Familie von Menschen seid, die Israel lieben und unterstützen.

Dieser Prozess erweist sich als unglaublich reibungslos und bringt alle unsere Projekte schneller voran. Unsere eigene Israel Family Initiative wird sich mit IstandwithIsrael.com zusammenschließen, um ein ganzes Finanzkomitee und größere Ressourcen zu haben, um bedürftige Familien und Einzelpersonen besser zu erreichen und ihnen zu helfen.

Wir werden weiterhin den israelischen Lobpreis entwickeln und an so viele Orte wie möglich reisen, um gemeinsam mit unserer Familie zu dienen.

Das Maoz Israel/Jeschua Israel Team besteht nun aus 16 lokalen Israelis sowie Mitarbeitern von sechs Niederlassungen in Irland, Kanada, Deutschland, Großbritannien, Brasilien und den USA.

Von nun an werden wir weiterhin mit euch als Maoz Israel kommunizieren. Seid versichert, dass wir uns weiterhin intensiv mit den Dingen beschäftigen werden, die euch und uns auf dem Herzen liegen.

Unsere Zelte erweitern sich und wir freuen uns darauf, gemeinsam mit euch in diesem Abenteuer weiterzumachen, um ganz Israel gerettet zu sehen!

 

0719 - Lahav Bat Mitzvah

Mit Ari und Shira – in den Bergen Jerusalems feiern Kobi und Shani das Bat-Mitzvah ihrer zweiten Tochter Lahav.

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ISTANDWITHISRAEL.COMEINE NÄHERIN IN NOT BEKOMMT UNTERSTÜTZUNG!

0819 - IstandwithIsrael - Oksana

Oxana und ihr Mann kamen in der Ukraine zum Glauben, wo sich eine große Gemeinschaft von Juden befindet. Nach ihrer lebensverändernden Erfahrung im Jahr 2000 verspürten sie einen tiefen Drang, nach Israel auszuwandern. Drei Jahre später betraten sie das Gelobte Land, wo sie keine Seele kannten – außer einer entfernten Verwandten ihres Mannes.

Schließlich hörten sie von einer Gemeinde messianischer Juden in Haifa und beschlossen, einen Bus zu nehmen und ihr einen Besuch abzustatten. Es war ein frischer Wind der Ermutigung für sie. Aber auf dem Heimweg überschlug sich der Bus, und es war nicht klar, ob Oxana es überleben würde.

Sie hatte gerade ihr zweites Kind zur Welt gebracht. Sie erlitt einen Rücken-, Rippen- und Hüftbruch, sowie innere Blutungen. Aber die Gemeinde in Haifa verständigte ihre Mitglieder und viele Menschen beteten. Sie wurde auf wundersame Weise geheilt und vollkommenen gesund!

In der Ukraine war Oxana eine professionelle Näherin gewesen und sie wollte ihren Beruf in Israel fortsetzen. Durch ein weiteres Wunder übergab ihr ein Alkoholiker, dem sie geholfen hatten, sein Schneidereigeschäft. Sie kaufte seine Ausrüstung und sofort verbesserte sich ihr Auskommen und wurde sehr profitabel.

Ihr Mann begann jedoch, sich vom Herrn abzuwenden. Er gab seine Arbeit auf und verprasste viel Geld mit seinen Freunden für Auslandsreisen und andere Luxusgüter, während Oxana, jetzt mit vier Kindern, hart arbeiten musste, um über die Runden zu kommen.

Zwölf Jahre lang kämpfte sie, während ihr Mann große Schulden an Krediten anhäufte. Er nahm ihr Einkommen, schlug und missbrauchte die Kinder. Schließlich beschloss sie, sich von ihrem Mann scheiden zu lassen. Er ging und ließ sie mit all den Schulden zurück.

In ihrer Gebrochenheit fand sie eine freundliche und warme Gemeinde am Stadtrand von Tel Aviv, die von Tony Sperandeo geleitet wurde. Mit viel Großzügigkeit halfen sie ihr in jeder Hinsicht; ein Mitglied reparierte sogar ihr schrecklich undichtes Dach.

Oxana arbeitete täglich von 2:00 bis 7:00 Uhr, machte die Kinder dann fertig für die Schule und arbeitete danach bis 20:00 Uhr weiter. Ihre Nähmaschine war ausgeleiert, und vom Stress und dem vielen Sitzen entwickelte sie einen Bandscheibenvorfall. Sie schrie zu Gott um Hilfe. Da nahmen ihre Schwestern in der Ukraine einen Kredit auf und kamen, um ihr für einen Monat zu helfen, während die Ärzte sie wieder gesund pflegten. Ihre Gemeinde reichte einen Antrag bei IstandwithIsrael ein. Mit dem Geld konnte sie eine neue professionelle Nähmaschine kaufen und in ihrem Haus einen Arbeitsplatz für ihr Nähgeschäft schaffen.

Sie schreibt: Die Hilfe von IstandwithIsrael gab mir Energie, Freude, den Wunsch zu arbeiten und noch mehr voranzukommen. Von ganzem Herzen bin ich IstandwithIsrael dankbar. Möge der Herr euch, eure Arbeit und euer Herz segnen. Mögt ihr immer die Fähigkeit haben, anderen zu helfen und dafür von Gott einen Segen zu empfangen.

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August 2019

Liebe Maoz Partner,

August 2019 Wo sollen wir anfangen?

In den letzten zwölf Monaten habt ihr uns geholfen an insgesamt zwölf großen Projekten und Programmen der israelischen Dienstbereiche teilzunehmen – bei Katzir-Jugendcamps, Essen für Tel Aviv, bei der Bewirtung einsamer Soldaten und der Hilfe für Neueinwanderer, bei Einsätzen unter Araber im Westjordanland, aber auch durch Unterstützung israelischer Gemeinden, finanzielle Beiträge für verfolgte Gläubige und für den Dienst unter Alkoholikern und Drogenabhängigen.

Wir konnten in all diese wunderbaren Projekte in ganz Israel investieren, aber auch weiterhin glaubensbezogene Bücher auf Hebräisch veröffentlichen und sechzig messianische Kinder unterstützen, um Mitglieder in Gottes Anbetungsteams in Israel zu sein.

Wir produzieren immer mehr Aufnahmen von gläubigen israelischen Musikern und Künstlern. Inzwischen haben wir ein Plattenlabel „Fellowship of Artists“ (Gemeinschaft der Künstler) erworben, wo die hebräische und arabische und englisch-israelische Lobpreismusik für die Öffentlichkeit leicht zugänglich ist. Das ist ein großer Durchbruch für die Gemeinschaft unserer messianischen Künstler! Wir wissen aus langjähriger Erfahrung, dass bei den Israelis kein anderes Medium es so gut schafft, die Tür zur Verbreitung der Frohen Botschaft zu öffnen, wie die Musik!

Wir sind auch mitten in unserem dreijährigen Projekt mit der Israel Bible Society – bei der Übersetzung der fabelhaften in chronologischer Reihenfolge erzählten Bibel. Die Einleitungen vor jedem Abschnitt und die Überschriften der Absätze machen diese Bibel zu einem hervorragenden Einstieg für Israelis, die die Bibel bisher nicht gelesen haben, weil sie das alte Hebräisch nur schwer lesen können. Und dieses Projekt liegt genau im Zeitplan!

Und unser Hilfsprogramm IstandwithIsrael für messianische Juden und arabische Christen aus allen Gesellschaftsschichten Israels haben wir noch gar nicht erwähnt. Da helfen wir den Bedürftigsten, denen die sich weiterbilden oder ein kleines Unternehmen gründen wollen, um dazu beizutragen, die Gemeinschaft der Gläubigen in Israel stark zu machen.

Wir sind gut damit beschäftigt, den Leib Jeschuas in Israel zu stärken!

Am vergangenen Wochenende hatte ich (Shira) das Vergnügen, an einer Zeremonie teilzunehmen, die von Joel Goldberg und seiner Organisation Netivah (Der Pfad) ausgerichtet wurde. Dies ist ein zehntägiger Kurs, um sechzig jungen Männern und Frauen einen letzten Impuls zu geben und ihren Weg mit Gott zu stärken, bevor sie ihren Dienst bei den Israelischen Verteidigungskräften beginnen.

Wir haben euch bereits im Februar die Möglichkeit gegeben, dieses Projekt zu unterstützen, und ihr habt dazu beigetragen, dass die Jugendlichen dieses wunderbare geistliche Ereignis erleben konnten, bevor sie die Verantwortung für den Schutz der Nation Israel vor ihren Feinden übernehmen.

In den letzten zwölf Monaten haben wir mit eurer Hilfe 680.000 € in diese Aktionen investiert! Und gemeinsam haben wir Leben verändert!

Wenn ihr an Maoz Israel Ministries spendet, seid ihr Teil dessen, was Gott heute in Israel tut. Und ihr legt mit Sicherheit Schätze im Himmel an!

Während der Leib Jeschuas wächst – vor allem die Jugend – gibt es immer mehr phänomenale Möglichkeiten, den Leib Jeschuas zu stärken und zu sehen, wie die Ernte zunimmt.

Die Ernte ist groß. Die Möglichkeiten sind grenzenlos. Der Herr sucht Arbeiter. Deshalb sagen wir von ganzem Herzen: „Macht mit uns mit in dieser großartigen Zeit – um die Gläubigen in Israel stark zu machen und unserem Volk die Frohe Botschaft zu verkünden!

Vielen herzlichen Dank an EUCH,

Ari & Shira Sorko-Ram;  Kobi and Shani Ferguson

PS: Jedes Mal, wenn ihr gebt, unterstützt ihr die Dienstbereiche in ganz Israel. Wir sind dankbar für eure Partnerschaft und eure Treue jeden einzelnen Monat!

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